Molekulare Orthopädie

Wir analysieren, welche Substanzen an degenerativen und entzündlichen Prozessen beteiligt sind. Mittlerweile verstehen wir zunehmend besser, wie Arthrosen, aber auch wie entzündlich-rheumatische Erkrankungen entstehen.

Bei Arthrosen gelingt es zunehmend besser, die degenerativen Prozesse zu verlangsamen. So kann der Zeitpunkt der Prothesenimplantation in vielen Fällen verschoben werden.

Sehr gute Ergebnisse erzielen wir in der Therapie von Muskel- und Sehnenverletzungen. Hier können wir Heilungsprozesse beschleunigen und vielfach eine vollständige Heilung erzielen.

Die molekulare Orthopädie umfasst Substanzen, die Heilungsvorgänge unterstützen und degenerative und entzündliche Krankheitsverläufe verlangsamen.

Akupunktur

Die Akupunktur geht auf eine weit über 2000 Jahre alte Tradition der chinesischen Heilkunst zurück. Basierend auf der Lehre von Yin und Yang wurde die Akupunktur später durch das System der fünf Elemente und die Lehre von den Meridianen ergänzt. Wir setzen die Akupunktur zur Therapie akuter und chronischer Schmerzen sowie bei degenerativen und entzündlichen Erkrankungen ein.

Akupunktur ist in unserer Praxis Teil des Therapiekonzeptes. Eine Akupunktursitzung dauert zwischen 20 und 30 Minuten. Hierbei sitzt oder liegt der Patient bequem. Der Einstich der Nadeln selbst ist fast schmerzfrei. Typische Empfindungen beim Einstich der Nadeln wie Schweregefühl, Druck, Kribbeln, Hitzegefühl, Kältegefühl, werden als „De Qi-Gefühl“ bezeichnet und sind charakteristisch für eine richtige Durchführung der Akupunktur.

In der Regel führen wir ein bis zwei Behandlungen pro Woche durch. Die Therapie erfolgt zumeist über 5 bis 10 Sitzungen.

Chirotherapie

Die „Manuelle Medizin / Chirotherapie“ bietet uns die Möglichkeit, durch gezielte Impulse Blockierungen zu beseitigen, Verspannungen zu lösen und Schmerzen zu beseitigen.

Das Ziel der Behandlung liegt in der Wiederherstellung der freien Beweglichkeit blockierter Gelenke.

Grundlage der Manuellen Therapie ist die genaue Diagnose der blockierten Gelenke durch Aufsuchen sogenannter Irritationspunkte. An diesen Punkten kann anschließend ein Impuls gesetzt werden, um die Blockierung zu lösen.

Wir sehen die Manuelle Medizin als Teil des Therapiekonzeptes bei der Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates.

Stoßwellentherapie

Stoßwellen sind energiereiche mechanische Wellen, die wir zur Behandlung von Verletzungen der Knochen, Muskeln, Sehnen, Faszien und Gelenke einsetzen.

Wir verwenden hierzu eine hochenergetische Stoßwelle, mit der wir auch tiefliegende Strukturen erreichen können. Die Behandlungen erfolgen ambulant. In den meisten Fällen genügen 3 Behandlungen innerhalb von 2 Wochen. Die durchschnittliche Behandlungszeit liegt bei 10 Minuten pro Termin. Die Therapie ist schmerzfrei.

Typische Indikationen:

  • Kalkschulter ( Tendinosis calcarea )
  • Tennis-Ellenbogen / Golfer-Ellenbogen ( Epicondylitis humeri radialis et ulnaris )
  • Fersenporn ( Plantarfasciitis )
  • Überlastungsreaktion der Achillessehne ( Achillodynie )
  • Überlastungsreaktion der Kniescheibensehne (Patella-Spitzensyndrom / jumpers knee)
  • Schienbeinkantensyndrom ( Shin splints )
  • Verzögerte Knochenheilung (Pseudarthrose) und Knochenüberlastungsschmerz
  • Schmerzen durch Muskelhartspann im Nacken-Schulterbereich und im Rücken (Myogelosen / Myofasciale Dysbalance)

Digitales Röntgen

Für Röntgenaufnahmen steht ein strahlungsarmes, digitales Röntgengerät der neuesten Generation zur Verfügung.

Die angefertigten Röntgenaufnahmen können wir Ihnen direkt am Monitor im Behandlungsraum erläutern.

Sonographie (Ultraschall)

Bei der Sonographie wird mit Hilfe von Schallwellen ein Bild erzeugt. Wir setzen die Sonographie zur Darstellung von Gelenken und Muskeln ein. Mit der Sonographie können Verletzungen von Muskeln und Sehnen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Vor einer Gelenkpunktion kann die Ausdehnung eines Gelenkergusses bestimmt werden. Neben der klassischen Sonographie setzen wir die Farbdoppler-Sonographie ein. Mit dieser können Entzündungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Sportmedizin

Schneller wieder mobil nach Bänderriss und Sehnenverletzung.

Ein falscher Schritt, ein falsche Drehung und schon ist es passiert: Knöchel verstaucht und geschwollen.

P Pause
E Eis
C Compression
H Hochlagerung

und einige Wochen Sportpause…

Dies muss nicht sein. Wir zeigen Ihnen einen Weg, schneller in Ihr Training zurückzukehren: SportVIS™ beschleunigt die Heilung von Band- und Sehnenverletzungen.
SportVis™ enthält die spezielle Hyaluron-Formulierung STABHA™ (Soft Tissue Adapted Biocompatible Hyaluronic Acid).

Bandverletzungen:
Am verletzten Band entsteht ein Komplex aus STABHA™ und Fibrin, der das Gelenk stützt.
Die Rekonvaleszenz ist verkürzt, das Gelenk schneller wieder belastbar.

Das verletzte Sprunggelenk wird bis zu 6 Tage früher wieder belastbar als mit der bekannten PECH-Behandlung allein.
Das Rezidivrisiko ist anhaltend reduziert. 

Sehnenverletzungen:
Neuorganisation von Mikrofibrillen in Fibrillen und Fasern der Sehne.
Unterstützung der Erreichung des optimalen physiologischen Durchmessers der Fasern.
STABHATM umhüllt die verletzte Sehne und stellt somit eine mechanische Grenze für eine bessere Heilung dar.
STABHATM stellt den notwendigen Hyaluron-Gehalt zur Verfügung, der zur Heilung notwendig ist. 

Behandlung
Sprunggelenksdistorsion: SportVis™ wird zweimal gegeben. Die erste Injektion erfolgt innerhalb von 48 Stunden nach der Verletzung. Die zweite Injektion erfolgt 2 bis 3 Tage nach der ersten Injektion.
Sehnenverletzung: Es erfolgt eine Injektion unmittelbar über der betroffenen Sehne, gefolgt von einer zweiten Injektion 14 Tage später.

Laufbandanalyse

Sie laufen. Wir filmen.

So erfassen wir die Druckbelastung auf Ihren Fußsohlen und zusätzlich die Gelenkstellung bei Belastung.

Neben dem Abrollverhalten werden vor allem die Bewegungsprozesse von Sprunggelenken, Knien und Hüften und die dabei entstehenden Belastungen der Füße dokumentiert.

Biomechanisch bedeutsame Fehlstellungen können so festgestellt und bei der Therapie berücksichtigt werden.

Arthrosetherapie

Arthrose = Gelenkverschleiß.

Dabei kommt es zu einer Zerstörung der Knorpeloberfläche eines Gelenkes. Durch medikamentöse Behandlung kann im Einzelfall ein beginnender Schaden begrenzt und das Beschwerdebild deutlich gelindert werden.

Eine Möglichkeit ist die Injektion von Hyaluron in das betroffene Gelenk, um eine verbesserte Beweglichkeit mit geringeren Beschwerden zu ermöglichen.

Indikation:
Zur Schmerzreduktion und Strukturmodifikation bei Gelenkverschleiß (Knie, Schulter, Hüfte, Sprunggelenke, Wirbelsäule), Bestandteil der Empfehlungen der European League against Rheumatism (EULAR) und des American College of Rheumatology (ACR)

Vorteile:
Die Injektion von Hyaluron in die Gelenke kann Arthroseschmerzen lindern und die Knorpelzellen zur eigenen Produktion des viscoelastischen Gleitstoffes stimulieren.
Der angegriffene Gelenkknorpel kann sich auf natürlichem Wege regenerieren, schmerzhafte Entzündungen werden beseitigt und die Gelenkfunktion nachhaltig verbessert.

Fußdruckmessung

Die Fußdruckmessung ist ein computergestütztes Messverfahren, um dynamisch auftretende Belastungsspitzen, wie sie sich beim Abrollen des Fußes ergeben, bestimmten Punkten an der Fußsohle zuzuordnen. So lassen sich die Hauptbelastungszonen am Fuß bestimmen und Fehlstellungen korrigieren.

Mit Hilfe der Ergebnisse der Fußdruckmessung ist der Orthopädieschuhtechniker in der Lage, nicht nur eine passgerechte Einlage für den ruhenden Fuß anzufertigen, sondern auch eine funktionsgerechte Einlage für die Abrollbewegung zu gestalten.

Kinesiotaping

Kinesiotaping optimiert die Bewegungsfähigkeit von Gelenken und Muskeln und aktiviert Heilungsprozesse.
1973 durch Dr. Kenzo Kase in Japan entwickelt, ist die Methode heute auch in Europa und den USA fest etabliert.
Das Tape besteht aus einem wasserfesten, elastischen und atmungsaktiven Material. Das Tape kann über 5-7 Tage getragen werden, ohne an Wirksamkeit zu verlieren. Aufgrund seiner elastischen Eigenschaften ermöglicht das Tape die vollständige Bewegungsfreiheit und Mobilität. Wir setzen es ein zur

  • Optimierung der Muskelspannung
  • Unterstützung der Gelenkfunktion
  • Schmerzreduktion
  • Reduktion von Entzündungen

Rheumatologie

Heute werden 400 Erkrankungen zum Rheumatischen Formenkreis gezählt, welche sich im Beschwerdebild, dem Verlauf und der Prognose sehr unterscheiden.

Die differenzierte rheumatologische Diagnostik umfasst neben einer ausführlichen Erhebung der Vorgeschichte und des Beschwerdebildes die körperliche Untersuchung, Labordiagnostik und Bildgebung mit Ultraschall, Röntgen und Kernspintomographie (MRT), um rheumatische Erkrankungen erkennen zu können:

  • Rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis)
  • Spondylitis ankylosans ( Morbus Bechterew)
  • Psoriasis-Arthritis
  • Reaktive Arthritis
  • Juvenile idiopathische Arthritis
  • Kollagenosen (Bindegewebserkrankungen) und Vaskulitiden (entzündliche Gefäßerkrankungen):
  • Lupus erythematodes
  • Sklerodermie
  • Sjögren-Syndrom
  • Polymyositis und Dermatomyositis
  • Mischkollagenose
  • Granulomatose mit Polyangiitis ( Morbus Wegener)
  • Vaskulitiden wie die Polymyalgia rheumatica
  • degenerative rheumatische Erkrankungen
  • Arthrosen
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Stoffwechselstörungen, die mit rheumatischen Beschwerden einhergehen
  • Gicht und andere Kristallablagerungskrankheiten
  • Hämochromatose (Eisenstoffwechselstörung)
  • Rheumatische nichtentzündliche Erkrankungen der Weichteile mit Symptomen wie Schmerzen im Bereich von Muskulatur und Sehnen
  • Fibromyalgie (nichtentzündlicher Weichteilrheumatismus, „Weichteilrheuma“)

Labordiagnostik

Die moderne Labormedizin unterstützt uns in der Diagnostik von Erkrankungen. Sie ermöglicht uns, eine Infektion als Ursache unklarer Schmerz- und Entzündungsreaktionen zu erkennen, Knochenstoffwechselstörungen oder genetische Veranlagungen für Erkrankungen des Bewegungsapparates frühzeitig zu erfassen und zu therapieren.

In vielen Fällen setzen wir die Labordiagnostik ein, um den Therapieverlauf zu kontrollieren und die Behandlung zu optimieren.

Osteoporose-Therapie

Im 3. Lebensjahrzehnt erreichen wir die größte Knochendichte ( peak bone mass ). Danach nimmt sie stetig ab, mitunter so rasch, dass plötzlich schmerzhafte Knochenbrüche auftreten.

Die Osteoporose kann ohne erkennbare Ursache auftreten ( primäre Osteoporose ). In anderen Fällen (sekundäre Osteoporose) finden sich mögliche Ursachen für die Rückbildung der Knochenmasse wie:
Endokrine

  • Ursachen:
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Metabolische Ursachen:
  • Diabetes mellitus
  • Medikamentöse Ursachen:
  • Glucocorticoide
  • Thyroxin und Trijodthyronin
  • Tamoxifen
  • Heparin
  • Onkologische Ursachen:
  • Plasmozytome
  • Chronisch lymphatische Leukämie
  • Immunologische Ursachen:
  • Chronische Polyarthritis
  • Mechanische Ursachen:
  • Immobilisation
  • Bewegungsmangel

Anamnese, klinische Untersuchung, Röntgen und Knochendichtemessung gehören zur Basisdiagnostik.
Häufig kann durch richtige Ernährung, körperliche Belastung und Nahrungsergänzung ein Fortschreiten der Osteoporose aufgehalten werden.
In anderen Fällen ist eine adäquate medikamentöse Therapie indiziert.

Operative Therapie

13 Jahre Erfahrung in Endoprothetik und Sporttraumatologie als leitender Arzt, davon 5 Jahre an Schweizer Privatkliniken.

Alles aus einer Hand. Wir zeigen Ihnen konservative und operative Therapiemöglichkeiten auf. Ihre Behandlung bleibt von der Diagnostik über die Operation bis zur Nachbehandlung in einer Hand.

Sie profitieren von unserer Spezialisierung im Gelenkersatz und der Versorgung von Sportverletzungen.

Schmerztherapie

Wir bieten Ihnen wirbelsäulennahe Infiltrationen als Teil unseres Behandlungskonzeptes in der Schmerztherapie an. Die Infiltrationen erfolgen ambulant in unserer Praxis.

Periradikuläre Therapien ( Infiltrationen einer Nervenwurzel ) und Facettengelenkinfiltrationen ( Infiltrationen der kleinen Wirbelgelenke ) führen in vielen Fällen zu deutlicher Schmerzreduktion und verbesserter Beweglichkeit bei Kreuz- und Ischiasschmerzen.